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Musiker beziehen Stellung zu Baltimore Riots


Musiker beziehen Stellung zu Baltimore Riots

Die Krawalle und Unruhen in Baltimore nach dem Tod des 25-Jährigen Schwarzen Freddie Gray haben weltweit für Aufsehen gesorgt. Auch Musiker, vor allem aus den Bereichen Hip Hop und R&B, melden sich zu Wort – über soziale Netzwerke oder bei Demonstrationen.

Der 25-Jährige Schwarze Freddie Gray, der fälschlicherweise wegen Tragens eines Springmessers in Baltimore verhaftet wurde und eine Woche später an den bei der Festnahme erlittenen schwerer Verletzungen verstarb, hat die Welt erschüttert. Straßenschlachten und Demonstrationen gegen die Diskriminierung der afroamerikanischen Bevölkerung sind immer noch im Gange. Auch aus der Musikindustrie werden Stimmen laut. Vor allem über soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook teilen Musiker ihre Meinung zur gegenwärtigen Situation ­­– einige rufen zur Besinnung und Mäßigung der Aufstände auf, andere können die Unruhen nachvollziehen. Rapper Vic Mensa schreibt etwa über twitter „Maybe the aggression is misdirected. But you cant say ist unwarranted.“ (dt.: „Vielleicht ist die Aggression fehlgeleitet. Man kann aber nicht sagen, sie sei ungerechtfertigt.“).
Auch Rapper Joey Bada$$ bezog deutlicher Stellung und nahm an einer Solidaritäts-Demonstration in New York teil. Ein veröffentlichtes Video zeigt, dass der Musiker zeitweise sogar als Vorsänger der Demonstration auftrat.