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Klang und Vision: Die Kombination von Musik und Bild


Solange die Menschheit existiert, gibt es Klänge und Bilder. Ganz gleich, ob Höhlenmalereien oder zwei Gegenstände, die gegeneinander geschlagen werden - das Gehör und das Auge zu stimulieren, ist ein wichtiger Teil des menschlichen Bewusstseins und unserer Kultur. Dies hat sich im Verlauf der Geschichte zu Kunst entwickelt: Gemälde und Symphonien wurden kreiert, die nun unsere Gesellschaft und die neueste Technologie widerspiegeln.

 

Es hat lange gedauert, bis Musik und Bild miteinander verbunden wurden. Man konnte sich ein Gemälde oder eine Skulptur ansehen, Musik konnte dazu aber allerhöchstens als Begleitung im Hintergrund gespielt werden, war jedoch kein Teil von dem, was man betrachtete. Das Theater hat beide Elemente erst im 19. Jahrhundert kombiniert, als Musicals entstanden. Dass Menschen nun schauspielerten und sangen, war ein neuer Genuss für die Sinne. Auch bei Stummfilmen war es ähnlich, denn die begleitende Musik spiegelte immer das wider, was geschah. Auch als moderne Filme mit Sprache in die Kinos kamen, spielte Musik noch immer eine große Rolle.

 

Musikvideos sind aber die engste Verbindung von Musik und Bild. Lieder gibt es schon sehr lange, aber diese zu einem visuellen Erlebnis zu machen, ist recht neu. Schon in den 1920er Jahren existierten frühe Formen von Musikvideos, aber ein richtiger Trend entstand erst in den 1980er Jahren, als der Fernsehsender MTV gegründet wurde. Nun hat jede musikalische Neuerscheinung ein begleitendes Video, wodurch die Künstler ihre Botschaft untermauern können oder dem Lied mehr Leben verleihen können. Ein Musikvideo kann eine ganze Geschichte erzählen oder der Sänger kann einfach zu seinem Lied tanzen. Musiker können ihrer Kunst nun einen weiteren künstlerischen Aspekt hinzufügen. Musik verbreitet sich außerdem auf diese Weise schneller, denn sie ist stets im Fernsehen oder Internet präsent.

 

Dass Filme Soundtracks haben, ist hinreichend bekannt, aber dies gilt auch für Sport. Sport ist ebenfalls genauso alt wie die Menschheit und wird schon lange mit Musik kombiniert. Musik wurde vor, während oder nach einer Veranstaltung gespielt, aber auch wenn ein Punkt erzielt wurde. Außerdem kann Musik die Zuschauer während Pausen unterhalten oder sie wird genutzt, um das Publikum auf das Spiel vorzubereiten. In Amerika sind Blaskapellen und Cheerleader bei Sportveranstaltungen üblich, die die Zuschauer animieren sollen, die Sportler anzufeuern. Im Fernsehen werden Zusammenfassungen ebenfalls mit Musik unterlegt; sie soll die Stimmung des Spiels oder des Wettbewerbs einfangen und den Zuschauern den Eindruck vermitteln, dass die Veranstaltung wichtig ist, zum Kultmoment wird und dass die Sportler große Anstrengungen auf sich nehmen, um anzutreten. Als Zuschauer wird man so eventuell animiert, sich eine Veranstaltung anzusehen, für die man normalerweise vielleicht kein Interesse hat oder man möchte sich mit einem Mal genauer über den Sport informieren und sich Wettquoten auf Seiten wie Betway ansehen oder selbst einen Einsatz machen.

 

Auch die Werbung verdankt viel der Musik. Ein Werbespot, den man im Internet, Kino oder Fernsehen sieht, ist meist mit der perfekten Musik unterlegt. Der Zuschauer wird so in die richtige Stimmung versetzt, und das Produkt erscheint attraktiver. Sanfte und entspannende Musik lässt ein Produkt verlässlich erscheinen, schnelle und laute Musik macht ein Produkt spannend und weckt Interesse. Bereits bekannte Lieder erwecken Vertrauen und im besten Fall positive Erinnerungen. Manche Menschen sehen sich einen Werbespot sogar nur wegen der Musik an. Die Musikauswahl kann dazu führen, dass ein Produkt erfolgreich oder zum Flop wird. Daher muss sie mit Bedacht gewählt werden.

 

Klang und Bild sind also meist eine gute Kombination, die für mehr Begeisterung beim Zuhörer und Betrachter sorgen kann.